Herrschaft erheiraten. Die Stellung von Erbtöchtern und die Macht politischer Eliten im Westeuropa des 12. Jahrhunderts

Die besondere Situation der Erbtochter, deren Anspruch sich im 12. Jahrhundert rechtlich gefestigt hatte, kann Bedingungen von delegierter Herrschaft in einer Situation, die die Delegation nachgerade erforderte, im Wider- und Zusammenspiel von Herrschaftsanspruch und tatsächlicher Machtausübung erhellen. An Momenten des Übergangs wie etwa dem Tod des Vaters der Erbtochter, der Heirat, der Geburt eines Sohnes können sich Vorstellungen von Herrschaftslegitimation manifestieren und das Wechselspiel zwischen regulierenden Eingriffen des Königs und dem Anspruch der Eliten auf Teilhabe beleuchtet werden.

Projektleitung

Avatar Plassmann

PD Dr. Alheydis Plassmann

Mittelalterliche Geschichte/Rheinische Landesgeschichte

Am Hofgarten 22

53113 Bonn

+49 228 73-7502

Westeuropa

Untersuchungsregion

12. Jh.

Untersuchungszeitraum

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